Hörspiele

Donnerstag 15:00 Uhr MDR KULTUR

Das Bild im Spiegel (1/3)

Krimi-Sommer mit Lord Peter Von Dorothy L. Sayers Regie: Klaus Zippel Komponist: Michael Hinze Produktion: MDR/SWF/SFB-ORB 2002 Sprecher: Dagmar von Thomas - Erzählerin Peter Fricke - Lord Peter Wimsey Klaus Herm - Robert Duckworthy Thomas Just - Wirt Patrick Imhof - Sergeant Horst Lebinsky - Frisör Horst Hiemer - Archivar Wolfgang Jakob - Fotograf Marlies Reusche - Mrs. Harbottle Käte Koch - Mrs. Brown Siegfried Voß - Chefinspektor Parker (17 Min.)

Donnerstag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Publikumswunsch: Nachtmahl (4/4) Von Rainer Nikowitz Bearbeitung und Regie: Jörg Schlüter Komposition: Bernd Keul

Donnerstag 22:03 Uhr SWR2

SWR2 Hörspiel-Studio

Riot Von Christoph Korn Unter Verwendung von Friedrich Engels" "Die Lage der arbeitenden Klasse in England", Denis Diderots "Encyclopédie" und Textfragmenten aus Frantz Fanons "Die Verdammten dieser Erde" Mit: Jana Schulz, Katharina Mayer, Johannes Silberschneider und Franz Pätzold Komposition: Christoph Korn, Stefan Ettlinger Regie: Christoph Korn (Produktion: SWR 2018, gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW) 2020 ist auch das Jahr, in dem vor 200 Jahren der Wuppertaler Fabrikantensohn Friedrich Engels geboren wurde. Das Hörstück "Riot" ist keine Rekonstruktion der deutschen revolutionären Ereignisse von 1849. Die popmusikalische Collage verknüpft historisches Textmaterial zu einem zeitgenössisch arrangierten Hohelied, das verschwistert ist mit der Liebe zu den Schwachen (pauper). Ein Stück, das Engels aus dem historischen Korsett zu befreien und für eine heutige Rezeption zu öffnen versucht. Ausgezeichnet mit dem "Prix Marulic (Distinction)".

Freitag 00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Klangkunst

Mein Herz ist leer Von Werner Fritsch Regie: Werner Fritsch Komposition: Miki Yui Mit: Michael Altmann und Kae Uchihashi Ton: Thomas Monnerjahn Produktion: Deutschlandradio Kultur / RB 2016 Länge: 51"47 Gehen und schreiben - das waren die Lebensinhalte des japanischen Dichters Taneda Santôka. In seinen Haikus spiegelt sich seine ständige Wanderschaft auf der Suche nach innerem Frieden. Werner Fritsch und Miki Yui haben die Gedichte zu einem Hörspiel verarbeitet. Ein guter Haikumacher ist ein "Dichter des Gehörs", er lebt "in der Welt der Klänge". Das schrieb der Wanderdichter Taneda Santôka (1882-1940) über sein Metier, die kurze japanische Versform. Seine modernen Haikus erzählen vom Brüllen der Brandung, vom harschen Klang des Brettspiels, vom Stimmengewirr in der Gaststube, der Stille der Berge. Der Autor und Hörspielmacher Werner Fritsch dichtet Santôkas Haikus nach und ordnet sie zu einem Zyklus. Gemeinsam mit der Komponistin Miki Yui verzahnt er den Klang der Rezitation mit den Hörbildern der Verse. Werner Fritsch, 1960 in der Oberpfalz geboren, ist Schriftsteller und Hörspielmacher. Seine Hörspiele wurden u.a. mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden (1992), dem Hörspiel des Jahres (2006) und dem ARD Hörspielpreis 2007 ausgezeichnet. 2011 erhielt er das Peter-Suhrkamp-Stipendium und den Grand Prix nova. Werner Fritsch ist Mitglied des PEN-Clubs und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Er lebt in Hendelmühle und Berlin. "Mein Herz ist leer" wurde 2017 für den Hörspielpreis der Kriegsblinden nominiert. Mein Herz ist leer

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