Webradio und Livestream

Spezialtipp

Bombenteppich

Bild: SWR/Alexander Kluge

Donnerstag, 22:05 Uhr SWR2

SWR2 Hörspiel-Studio

Bombenteppich

Hörspiel von Philipp Löhle, Musik und Regie Björn SC Deigner. Erzähler (Fabian Hinrichs, re.) und Regisseur Björn SC Deigner (li.).

Tagestipp

Heute, 23:03 Uhr SWR2

SWR2 NOWJazz

Songs of Love And Exile - Ein Porträt der albanisch-schweizerischen Sängerin Elina Duni Von Thomas Loewner Geboren in Albaniens Hauptstadt Tirana, ab 12 Jahren wohnhaft im Schweizer Exil und aktuell in London - Elina Duni kann auf ein bewegtes Leben zurückblicken. In ihrer Musik reflektiert die klassisch ausgebildete Pianistin und Jazz-Sängerin ihre Erfahrungen: Zunächst in Bearbeitungen albanischer Volkslieder und traditioneller Musik anderer Balkanländer gemeinsam mit ihrem Quartett, später dann auch solo und aktuell im Duo mit dem Londoner Gitarristen Rob Luft. Wiederkehrende Themen in Elina Dunis eindringlichen Liedern, die sie in verschiedenen Sprachen singt: Abschied, Aufbruch und die Liebe.

Konzerttipp

Heute, 20:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Konzert

Debüt im Deutschlandfunk Kultur Universität der Künste Berlin, Joseph-Joachim-Saal Aufzeichnung vom 13.04.2021 Johannes Brahms Acht Klavierstücke op. 76 Ludwig van Beethoven Klaviersonate Nr. 7 D-Dur, op. 10/3 ca. 20:55 Konzertpause Elisabeth Hahn im Gespräch mit dem Pianisten Zhora Sargsyan Frederik Chopin Ballade Nr. 4 f-Moll, op. 52 Maurice Ravel Jeux d"eau für Klavier Komitas "Garuna" ("Der Frühling") Franz Liszt Mephisto-Walzer Nr. 1 A-Dur Zhora Sargsyan, Klavier

Hörspieltipp

Heute, 22:05 Uhr SWR2

SWR2 Hörspiel-Studio

Bombenteppich Hörspiel von Philipp Löhle Mit: Fabian Hinrichs, Sandra Gerling und Michael Stiller Musik und Regie: Björn SC Deigner (Produktion: SWR 2018) Philipp Löhle, geboren 1978 in Ravensburg und aufgewachsen in Baden-Baden, zählt zu den interessantesten deutschsprachigen Dramatikern. 2018 legte er mit "Bombenteppich" sein Hörspiel-Debüt vor. Ein an der deutschen Botschaft beschäftigter EDV-Fachmann wird entführt, irgendwo in einem fernen Land, wo Gewalt, Korruption und Willkürherrschaft zum Alltag gehört. Jetzt soll er als Geisel eingetauscht werden. Aber gegen was? So genau weiß der Mann das nicht, denn er ist isoliert und er versteht die Sprache der Geiselnehmer nicht. Löhles Stück versetzt in Alpträume von Entführung, Gewalt und Terror.

Featuretipp

Heute, 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Freispiel

Zwei Seiten leben. Drei Trauerredner. Ein Totentheater Von Michael Lissek Regie und Ton: der Autor Produktion: Deutschlandradio Kultur / SWR 2013 Länge: 54"27 Das Ende des Lebens ist eine existenzielle Situation, die wir durch Rituale gestalten. Zum Ritual der Bestattung gehört oft eine Rede. Dieses Feature beleuchtet die Entstehungsprozesse und -bedingungen von Trauerreden. Auf den Tod folgen Rituale der Trauer - wie die Trauerrede. Über deren Inhalt entscheiden zumeist die Hinterbliebenen und ihre Sprachfähigkeit sowie die Trauerrednerin und ihre Befragungs-, Schreib- und Performancetechnik. Was ist in einer Trauerrede mitteilenswert und wie ist sie aufgebaut? Auf die sprachlose Realität des Todes trifft die Rekonstruktion und Formulierung eines Lebens. Aus Leben wird Text: eine seltsame Metamorphose. Michael Lissek porträtiert drei Trauerrednerinnen und -redner. Er begleitet sie zu Bestattungen und zu Hinterbliebenen, befragt sie zu ihrer Technik sowie ihrem Selbstverständnis, begleitet sie bei Freizeitbeschäftigungen und lässt sie Trauerreden auf sich selbst halten. Es wird gesungen, geatmet und an keiner Stelle geweint. Ein Blick hinter die Kulissen des Totentheaters. Michael Lissek ist Featureautor, -produzent und -theoretiker. Zuletzt "Akte 88 - Die tausend Leben des Adolf Hitler" mit Walter Filz (SWR 2018), "Zeit ist Frist. Mein Herz. Ich." (NDR 2017, als "Beste Hördokumentation" auf dem Dokumentarfestival Karlsruhe 2018 ausgezeichnet), "Sein schönstes Geschenk - Auf der Suche nach den verschollenen Wagner-Partituren" (SWR 2016) und "Angel Radio - Soundtrack der Erinnerungen" (NDR/RBB/SWR 2015). Seit 2017 ist Michael Lissek außerdem Redakteur des Sendeplatzes "Essay" bei SWR2. Zwei Seiten leben. Drei Trauerredner.

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Im Keller

Nach dem gleichnamigen Buch von Jan Philipp Reemtsma. Am 25. März 1996 wurde Jan Philipp Reemtsma vor der Tür seines Hauses in Hamburg-Blankenese niedergeschlagen und verschleppt. 33 Tage lang hielten ihn seine Entführer im Kellerraum eines angemieteten Hauses bei Bremen gefangen. Reemtsmas Bericht über seine Gefangenschaft "Im Keller" ist eine Chronik der Ereignisse. Die Hörspieladaption unter der Federführung des Norddeutschen Rundfunks wurde zum Hörspiel des Jahres 1998 gewählt: "Ein literarisches Hörspiel, streng, ohne Mätzchen. Und gerade deshalb zutiefst bewegend," urteilte die Jury. Mit Günther Einbrodt. Bearbeitung: Charlotte Drews-Bernstein. Komposition: Ronald Steckel. Ton und Technik: Peter Kainz und Venke Decker. Regie: Ulrich Gerhardt. Regieassistenz: Heike Tauch. Redaktion: Michael Becker. Produktion: NDR/SWF/SFB 1998. Verfügbar bis 23.03.2022. https://ndr.de/radiokunst

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